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  Wir sind Pokal!
verffentlicht von Jan am Sonntag, den 15.06.2008
     
 


Am Freitag, dem 13.06.2008, um ca. 23:15 Uhr, wurde der letzte Ball gespielt und Piwi machte im fnften Satz den Punkt zum 11:9 Satzsieg und zum 9:5 Spielgewinn gegen die TTG 207 III. Damit war der ATV von 1845 nach 20 Jahren wieder Hamburger Pokalsieger.

Der Titel dieses Artikels ist zwar vom FC St. Pauli geklaut, passt aber einfach nur zu gut. Wir alle sind Pokal, weil auch einige Spieler mehr in den acht Pokalrunden mitgewirkt haben, als diejenigen, die am Ende den Pott entgegen nahmen. Nicht vergessen ist das schwer erkmpfte 8:8 in der zweiten Runde in Wilhelmsburg. Als Florian und Piwi im Abschludoppel mit 3:0 gewinnen mussten, dies dann auch taten und am Ende unsere Gegner immer und immer wieder die Stze nachzhlten, um aus dem Satzrckstand doch noch einen Vorsprung zu errechnen versuchten.

Hier noch mal alle Spielberichte der Pokalrunden:

Abgesehen von den sechs Stammspielern haben in allen Pokalrunden mitgewirkt, Otto, Florian, Jan M.-E., Daniel und Jan R.

Wir sind auch Pokal, weil im Viertelfinale, Halbfinale und letztendlich im Finale so viele von uns als Zuschauer da waren, mitgefiebert und angefeuert haben. Das war wichtig und auch ein Faktor fr die Siege. Vielen, vielen Dank fr die Untersttzung und diese tolle, tolle Stimmung. Damit haben wir auch bewiesen, dass wir eine tolle Gemeinschaft sind, die ihresgleichen selten in Hamburg findet.

Nun kurz zum Pokalabend. Wir trafen uns alle (Spieler und Fangemeinde) um 18:00 Uhr vor der Halle in der Museumstrasse., um dann gemeinsam im Korso nach Niendorf in den Sachsenweg zu fahren. Vitalij war mit dem Bus seiner Kirchengemeinde gekommen und Dirk mit dem Familien-Van, dann waren da noch Ralf, Holger und Enrico mit ihren Pkws und schon war fr alle eine Mitfahrgelegenheit gefunden.

Angekommen, versuchten wir uns erst mal in der groen Dreifeldhalle zu orientieren. Nun waren wir wieder da wo alles begann. Unser erstes Pokalspiel hatten wir nmlich gegen Germania Schnelsen V. in genau dieser Halle. Es liefen gerade noch die Schler und Jugendfinals. Als klar war, an welchen Platten unsere Jungs spielen wrden, positionierten wir uns entsprechend, hngten die ATV-Fahne an die Wand und machten es uns gemtlich. Kuchen und Bier waren auch dabei. Bevor es los ging, kamen noch Frauke und Klaus Warm, unsere Geschftsfhrerin und unser 1. Vorsitzender. Grosse Klasse und eine Wertschtzung fr unsere Abteilung.

Dann ging es aber endlich los. Die Doppel liefen einigermaen gut fr uns. Unser Doppel 1 Rainer und Dirk fhrten gleich 2:0, mussten dann aber doch ber fnf Stze gehen. Bernd und Piwi fanden nicht ins Spiel, schienen nervs. Das Ergebnis war folglich ein 0:3. Holger und Vitalij fhrten uns dann in vier tollen Stzen wieder auf die Erfolgsstrasse.

Auch die Eingangseinzel lieen sich anfangs gut an. Rainer erspielte ein klares 3:0 Satzverhltnis. Bernd sollte dagegen in fnf schwere Stze gegen den Abwehrriesen Rose gehen, musste im fnften Satz noch zwei Matchblle abwehren, bevor er das Spiel auf grandiose Weise doch noch gewann. Dirk brachte uns dann mit einem ungefhrdeten 3:0 zu einer traumhaften Fhrung von 5:1.

So weit so gut. Erinnerte irgendwie an das Viertel- und Halbfinale, doch dann wurde es schwieriger. Erst verlor Piwi in fnf Stzen, dann verlor Holger gegen den starken Braun in dreien und Vitalij konnte nach gutem Beginn die 2:1 Fhrung nicht halten, und schon war aus einer komfortablen Fhrung ein 5:4 geworden. Alle Achtung. Zumindest ich bekam jetzt komische Gefhle, nachdem mein Puls zwischenzeitlich schon fast wieder auf Normalniveau angekommen war. Als Rainer dann ein unglaubliches Spiel gegen Rose begann, Verteidiger gegen Verteidiger, wurde es fast dramatisch. Im Grunde htte es Zeitspiel geben mssen, doch der Tisch-Schiri kam wohl nicht auf den Gedanken und so sahen wir einen schnellen ersten Satz, einen langen zweiten Satz, den Rainer zu zwlf gewann und so 2:0 vorne lag. Doch dann mussten wir noch drei weitere Stze mit unglaublich langen Ballwechseln ertragen. Sieger: Rose. Und schon stand es nur noch 5:5. Pokalsensation ade!? So fhlte es sich jedenfalls an. Zum Glck kamen dann Bernd und Dirk, die uns mit jeweils 3:0 Stzen wieder in Fhrung brachten. Holger schenkte uns dann gegen Dux den achten Punkt und alle jubelten, weil wir anscheinend in Stzen deutlich vorne lagen. Nur Dirk und ich waren etwas zurckhaltender. Letztendlich machte dann Piwi den Sack zu und der Endstand von 9:5 war erreicht. Unglaublich!!! Ich habe lange gebraucht, bis ich den Pokalgewinn verarbeitet hatte. An dem Abend auf jeden Fall noch nicht, und ich bin mir nicht sicher, ob es jetzt schon der Fall ist.

Wie dem auch sei. Eine super Saison liegt hinter uns. Trotz vieler spontanen Personalentscheidungen, sind durch Kreativitt und Mut die erste und zweite Mannschaft aufgestiegen. Dabei ist die Zweite nach langen Jahren des scheinbaren Stillstandes nicht nur Meister, sondern auch Hamburger Pokalsieger geworden. Die Damenmannschaft hat durch den Einsatz unserer neuen Mit-Abteilungsleiterin Alex weiter Bestand und wurde nicht nur erhalten, sondern ist mit Ines und Judith zwischenmenschlich gewachsen. Die Dritte kann mit den Neuzugngen nur aufsteigen. Alles andere wre eine Entuschung.

Was soll man sagen. Alles wunderbar!!!!!!!!!!!!!!

... und hier gehts zur Bildergalerie:
     
  2. Herren ziehen ins Pokalfinale ein
verffentlicht von Bernd am Samstag, den 07.06.2008
     
 


Es ist jetzt Samstag morgen, 10.23h. Ich habe immer noch eine dermaen abstoende Knoblauchfahne von der Creme, die uns Roths Julia aufgetischt hat, so dass mir soziale Kontakte noch nicht mglich sind. Also kann ich auch gleich den Bericht zu unserem gestrigen Pokalspiel schreiben.

Was soll ich sagen? Wir sind einfach zu gut! Zu spren bekam es gestern die 5. Herren des TSV Sasel, einer Mischung aus jungen Wilden, verstrkt durch den alten Fuchs Peter Dietterle. Also durchaus eine Mannschaft, die man nicht unterschtzen sollte. Wie ernst wir das Spiel nehmen wrden, merkte ich schon beim Einspielen, als mir mein Partner Vitalij unwirsch sinngem klar machte, dass ich mir meine blichen Spielereien sparen sollte, weil er konzentriert Rckhand ben wollte. Naja, einer muss ja fr Ordnung sorgen!

Letztlich zahlte sich das ja auch gleich aus, denn keines unserer Doppel hatte ernsthafte Probleme und schon stand es 3:0. Es scheint so, als htten sich jetzt gegen Ende der Saison unsere Paarungen endlich gefunden. Ich hoffe, in der nchsten Saison kriegen wir das von Anfang an hin.

Rainer legte gegen den in dieser Serie noch ungeschlagenen Herrn Blau furios los und holte sich den ersten Satz deutlich, musste sich aber dann am Ende doch in vier Stzen geschlagen geben. Dafr holte ich in fnf hart umkmpften Stzen den alten Abstand zurck. 4:1.

Schon mal eine schne Fhrung, aber Dirk dachte sich weise, je eher wir den Gegner brechen desto besser. Ein klar rausgespielter Sieg war die Folge. Der Weise aus Sasel, Peter Dietterle, musste nun also fr seine Jungs ein Zeichen setzen und tat das gegen Piwi doch verdammt berzeugend zum Zwischenstand von 5:2.
Und schon war Sasel im Aufschwung: Holger musste sich in fnf Stzen sehr unglcklich geschlagen geben und fr Vitalij sah es auch ganz bel aus. 5:9 lag er schon im fnften Satz zurck. Zum Glck hat dieser Kerl Nerven wie Drahtseile und bog das Spiel auf magische Weise noch um. Fr mich der zumindest vorentscheidende Sieg, denn statt nur noch 5:4 stand es doch jetzt einigermaen komfortabel 6:3.

Bei Rainers Spiel war ich mir von Anfang an sicher, dass ich mir keinerlei Sorgen zu machen brauchte, verfgte sein kleiner Gegner doch nicht ber den entscheidenden Punch, den es nunmal bedarf, um Rainer in die Knie zu zwingen. Ganz kampflos wollte sich der Kleine nicht geschlagen geben, aber letztlich lag ich mit meiner Einschtzung doch richtig. In meinem zweiten Einzel ging ich dann die ersten beiden Stze sang- und klanglos unter, bekam dann vom Trainer einen heftigen und wohl auch ntigen Einlauf, ich mge doch bitte mal meine Beine bewegen, schlielich gehe es ja auch noch um das Satzverhltnis. So motiviert nahm ich dann meine letzten Kraftstoffreserven zusammen, gewann den nchsten Satz und allmhlich auch wieder Selbstvertrauen, das Spiel doch noch gewinnen zu knnen, was mir dann auch vor allem dank der tollen Untersttzung unserer wieder zahlreich erschienenen Fans gelingen sollte.

Nun stand es 8:3 und meine Nervositt war bei weitem nicht mehr so gro wie noch im Viertelfinale, wissend, dass wir von drei bis sechs besser aufgestellt waren als unser Gegner. Rainer sah es wohl hnlich und griff schonmal zum Bier, obwohl er im Doppel I aufgestellt war. Dirk musste sich noch usserst knapp in der Verlngerung des fnften Satzes gegen Dietterle geschlagen geben, aber drei weitere Chancen hatten wir ja noch. Piwi, noch etwas angefressen von seiner ersten Niederlage, legte im ersten Satz los wie die Feuerwehr mit Geruschaussten, die mich stark an Schreie einer gebhrenen Frau erinnerten, verlor den Satz nach hoher Fhrung aber leider noch. Mehr als verdient gingen dafr aber die Stze zwei und drei an unsere Diva. An der Nebenplatte hatte zu diesem Zeitpunkt unser 'Most improved Player of the Year', Holger, seinen Gegner buchstblich demontiert, so dass unser Sieg bereits feststand. Piwi tat mir als Zhler den Gefallen, nicht noch in den fnften Satz zu gehen und stellte den Endstand von 9:4 her, so dass wir nun zum gemtlichen Teil bergehen konnten.

Beeindruckend empfand ich die Sportlichkeit unserer Saseler Gste, die uns fair gratulierten und uns alles Gute frs Finale wnschten. Das habe ich von einer zum grten Teil jugendlichen Mannschaft eigentlich gar nicht erwartet.

Nun steigt also nchsten Freitag, den 13.06., die groe Party in der fr ein Pokalfinale meiner Meinung nach ungeeigneten Halle am Sachsenweg gegen die TTG 207, die gespickt sind mit Weltstars wie Knud Rose und Stefan Dux. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, mglichst viele Fans nach Niendorf zu karren, um fr die ntige Stimmung zu sorgen. Zusammen holen wir den Pokal!

Gerade passend lese ich, dass unser Chef auch schon fleissig war und erste Bilder ins Netz gestellt hat:
     
  Bericht zu unserer Vereinsmeisterschaft vom 31.05.2008
verffentlicht von Jan am Mittwoch, den 04.06.2008
     
 
Bild oben, links: Einzel-Vereinsmeister Mark Dahlhoff (rechts) und der zweitplatzierte Philipp Nietzschmann (links). Bild oben, Mitte: Doppel-Vereinsmeister Philipp Nietzschmann/Jakub Glegola (rechts) und die zweitplatzierten Judith Kirscht/Bernd Claasen (links). Bild oben, rechts: Sieger der Trostrunde Florian Kuhl. Gruppenbild unten: Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft 2008


Es war ein Tag wie gemalt, blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und die Halle fllte sich langsam mit netten Menschen. Als dann Essen und Getrnke aufgebaut waren und alle sich eingespielt hatten, konnte es losgehen.

Die Teilnehmerzahl lag bei 27. Diese hatten wir auf 5 Gruppen verteilt, so dass wir 2 sechser und 3 fnfer Gruppen bilden konnten. Die ersten Drei aus jeder Gruppe und der beste Vierte aus den beiden sechser Gruppen, sollten die Hauptrunde bestreiten. Die verbleibenden Teilnehmer durften sich in einer Trostrunde weiter austoben, die auerdem noch durch die Verlierer der ersten Hauptrunde ergnzt wurde. So sollten zwei sechzehner Felder entstehen.

Bei den Doppeln hatten wir die Paarungen per Losverfahren bestimmt, wobei jeweils ein spielstarker und ein schwcherer Spieler ein Team bilden sollten.

Zu sehen waren wieder viele spannende und zum Teil auch spektakulre Matches.

Hier die Platzierungen:

Hauptrunde:
  1. Sieger/Vereinsmeister wurde Mark Dahlhoff
  2. Sieger und damit Vize wurde Philipp Nietzschmann
  3. Der dritte Platz wurde nicht ausgespielt
Trostrunden-Sieger: Florian Kuhl

Doppel:
  1. Philipp Nietzschmann und Jakub Glegola
  2. Bernd Claasen und Judith Kirscht

Abschlieend ist noch zu sagen:

Vielen Dank an alle, die durch ihre Mitbringsel zu unserer Verkstigung beigetragen und dafr gesorgt haben, dass es an nichts mangelte. Des Weiteren ein Einzellob an Torsten, der zusammen mit seiner Frau die Urkunden entworfen und zur Verfgung gestellt hat.

Toll war auch, dass wie jedes Jahr, Freunde, Partner und Kinder sich zeitweise zu uns gesellten, um mal zu sehen, wie und mit wem wir unseren Sport ausben.

Dieser Tag war, wie uns von vielen zugetragen wurde, ein voller Erfolg. Die meisten hatten viel Spa und gingen zufrieden und auch zum Teil entkrftet, ob der vielen Spiele und heien Fights, gen Heimat. Ein paar wenige leerten nach der Siegerehrung in gemtlicher Runde noch den Rest an Bier. Einige wollten sich danach immer noch nicht trennen und machten sich auf zum Altonaer Balkon, wo dann noch spontan gegrillt wurde.

Bildergalerie zur Vereinsmeisterschaft 2008:
Ergebnislisten zum Download:

Viele Gre,
Euer Organisationskomitee,
- Alex und Jan -
     
  Ankndigung: Vereinsmeisterschaft am 31. Mai 2008
verffentlicht von Ralf am Dienstag, den 27.05.2008
     
 
Am Samstag um 10 Uhr findet in der Museumstrae 19 unsere alljhrliche Vereinsmeisterschaft statt. Zur Einstimmung gibt es hier eine Zusammenfassung des Endspiels vom letzten Jahr zu sehen: Ralf Pankoke behielt in einem ausgeglichenen Spiel im fnften Satz mit 11:9 die Oberhand ber Maik Hohmann und holte sich den Pott.


Endspiel TT-Vereinsmeisterschaft ATV Hamburg 2007 - MyVideo
     
  2. Herren im Pokal-Halbfinale
verffentlicht von Bernd am Montag, den 26.05.2008
     
 
Freitag war mal wieder so ein Tag, an dem ich gemerkt habe, dass Tischtennis nach all den Jahren, in denen ich diese Sportart ausbe, doch immer noch Spa macht. Kein Wunder, wenn man in einem Pokalviertelfinale steht und gefhlte 20-30 Zuschauer die Museumstrae in einen Hexenkessel verwandeln.

Leidtragende waren dieses Mal unsere Gste, die 1. Herren des SV Curslack, die in diesem Jahr souvern in die 2. Landesliga aufgestiegen und meiner Meinung nach als 60:40 Favorit in die Partie gegangen waren. Doch wie schon in der vorangegangenen Runde waren wir alle bis in die Haarspitzen motiviert, hochkonzentriert und es begann viel versprechend fr uns.

Rainer und Dirk zogen und schossen als erstes Doppel auf alles, was sich bewegte, nur gelegentlich lie man den Gegner mal selbst die Fehler machen. Strategie perfekt aufgegangen, 1:0. Holger und Vitalij spielten das beste und durchweg konzentrierteste Doppel, was ich je von den beiden gesehen habe und siegten in einem sehenswerten Spiel im fnften Satz mhelos. Weniger sehenswert - jedenfalls von unserer Seite - war das Doppel von Piwi und mir. Wir bekamen vom starken Curslacker ersten Doppel eine schallende Ohrfeige und verloren chancenlos in drei Stzen. Trotzdem, 2:1 nach Doppeln war schon mal ein guter Anfang.

Um den Spielfluss nicht zu unterbrechen, zog Dirk sein erstes Einzel vor und lie sich vor den Augen seines Nachwuchses die Butter zu keinem Zeitpunkt des Spiels vom Brot nehmen. Ein klarer, nie gefhrdeter Sieg. Rainer erschien an diesem Abend noch motivierter als blich und hielt den Klassenbesten der 1. Bezirksliga 2, Thomas Zieske, recht deutlich in Schach, so dass ich bei einer 4:1 Gesamtfhrung in mein erstes Einzel gehen durfte. Leider geschah es, dass mein Schmetterball beim Spielstand von 10:8 im 5. Satz um einen halben Nanometer an der Tischkante des Gegners vorbei rauschte und ich am Ende doch noch eine rgerliche Niederlage kassieren musste. Zu allem Unglck hinzu kam noch, dass die Curslacker diesen Sieg ihrer Nummer eins zum Anlass nahmen, doch noch an einen Sieg zu glauben und noch einmal richtig aufdrehten. Piwi wehrte sich zwar auf altbewhrte Weise mit Kampf und kstlichen Flchen, musste sich am Ende aber ebenso geschlagen geben wie Holger und Vitalij im unteren Paarkreuz. Auf einmal stand es 5:4 fr unsere Gste.

Nun war es an der Zeit zurck zu schlagen. Rainer begann furios und lag schnell 2:0 in Fhrung, aber wie so oft war ihm ein 3:0 wohl zu langweilig und er zeigte dem frenetischen Publikum lieber einen 5-Satz-Sieg. Diesen Luxus konnte ich mir nach 0:2 Satzrckstand nicht erlauben und musste das ganze Spiel lang durchfighten, um letztlich doch noch knapp zu gewinnen. Die Fhrung zum 6:5 war somit wieder hergestellt.

Jetzt begann fr mich die schwerste Zeit. Ich musste tatenlos zusehen und hoffen, dass meine Mannschaftskollegen, die immerhin noch 3 fehlenden Punkte irgendwie holen wrden. Zu dem Zeitpunkt schien auch schon sicher, dass ein 8:8 fr uns nicht reichen wrde, da der Gegner schon das deutlich bessere Satzverhltnis hatte. Zum Glck war ich diesmal nicht im ersten Doppel aufgestellt und konnte also beherzt in den Bierkasten greifen, um meine Nervositt in Alkohol zu ertrnken.

Piwi machte den Anfang und lie nie Zweifel am zu erwartenden Sieg aufkommen, also nur noch 2 fehlende Punkte bis zum Halbfinale. Dirk machte ein ganz starkes Spiel gegen das Curslacker Aufschlagmonster. 6:0 stand es im fnften Satz fr unser Technikwunder. Doch eine kurze Schwcheperiode brachte den Gegner nochmals unangenehm dicht heran und meinen Puls Richtung 200. Die Lsung war aber ganz einfach. Auszeit genommen und Gegner wechgehauen. Nun musste nur noch eines unserer beiden Talente aus dem unteren Paarkreuz punkten. Da jedoch sowohl Holger als auch Vitalij in ihrem ersten Einzel keinen allzu sicheren Eindruck hinterlassen hatten, war ich schon auf eine groe Zitterpartie eingestellt. Der alte Kasache mit den jugendlichen Bewegungen aber war es, der sich an meine Herzschwche erinnerte und in einem Spiel, das mindestens Hamburgliga-Niveau hatte, seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance lie und dabei nach jedem guten Punkt vor Freude in die Luft hpfte. "Danke Vitalij", ich war erlst. Da interessierte es dann auch nicht mehr, dass Holger ausnahmsweise mal nicht in Topform war. Wir hatten 9:6 gewonnen.

Der sportlich sehr faire Gegner aus Curslack kam schlielich geschlossen an und gratulierte uns zu einem "verdienten Sieg". Wir wnschen der Mannschaft alles Gute in der 2. Landesliga. Vielleicht sieht man sich ja wieder, wenn wir es in 2-3 Jahren auch dorthin geschafft haben. Fr uns geht es erstmal am 6.6.08 weiter, im Halbfinale gegen Sasel 5. Sicher ein harter Brocken, aber immerhin wieder ein Heimspiel und was das ausmacht, haben wir ja gesehen. Mit diesem Publikum im Rcken sind wir schon mit einem Bein im Finale.
     
  Nachlese: Freundschaftsspiel beim TuS Brake mit Festwochenende
verffentlicht von Ralf am Samstag, den 24.05.2008
     
 


Der TuS Brake hatte uns anlsslich seines 50-jhriges Jubilums zu einem Freundschaftsspiel im Rahmen eines Festwochenendes eingeladen. Diese Einladung habe ich sehr gerne angenommen, da es sich beim TuS Brake um meinen Heimatverein handelt, fr den ich immerhin 18 Jahre meines Lebens den Schlger geschwungen habe.

Brake ist ein Vorort von Bielefeld in Ostwestfalen. Die 2. Herrenmannschaft des TuS Brake besitzt in etwa unsere Spielstrke, so dass auch sportlich eine interessante Veranstaltung erwartet werden konnte. Allerdings sollte darauf nicht ausschlielich der Schwerpunkt liegen, denn das Bier wrde ebenso flieen. Zudem war auch fr ein Nachtlager gesorgt, nmlich in der Halle selbst, mit Schlafsack und Isomatte. Traumhafte Vorraussetzungen, allerdings auch nichts fr Zartbesaitete. Aber das sind wir vom ATV ja bekanntermaen nicht!

Die Organisation der Reise gestaltete sich nicht ganz einfach, da ich wenige Tage vorher nur von drei Spielern eine feste Zusage hatte. Um so erfreuter war ich, dass sich am Ende mit Maik, Philipp, Ralf, Bernd, Dirk und Daniel eine komplette ATV-Auswahlmannschaft zusammen gefunden hat, die den hohen Ansprchen an der Platte, wie auch am Biertresen, gewachsen sein wrde. So standen am Samstag um 10 Uhr sechs Hamburger am Hauptbahnhof, in freudiger Erwartung eines groartigen Tischtennis-Wochenendes.

Mit dem Wochenend-Ticket der Bahn ging es per Bummelzug in dreieinhalb Stunden ber die Drfer nach Ostwestfalen. Gegen 14 Uhr endlich in Brake angekommen, gab es gleich die krzlich in Eigenregie fertiggestellte Hauskneipe, das "Time-Out" zu bestaunen. Ausgestattet mit allem, was das Herz begehrt: Tresen mit Zapfanlage, Khlschrank, Herd, Mikrowelle, LCD-Grobildschirm mit Premiere-Decoder ... Wahnsinn! Letzteres zauberte natrlich unseren Fuballfans ein Lcheln ins Gesicht, schlielich fand an diesem Samstag auch das Bundesliga-Finale statt. Wir wrden also nichts verpassen, und das wurde sogleich mit ein paar frisch gezapften Bierchen begossen.

Fr mich gab es natrlich erst mal ein groes Hallchen und ein schnes Wiedersehen mit vielen alten Sportkameraden nach all den Jahren ... schnief. Sogar meine Eltern schauten fr eine Stunde vorbei, toll.

Gegen 16:30 Uhr wurden dann die Schlger gekreuzt. In der kleinen, mit Zuschauern und Gsten komplett gefllten Halle waren zwei Boxen mit je zwei Tischen aufgebaut. In der einen Box spielten wir, in der anderen die 1. Braker Herrenmannschaft gegen den Regionalligisten aus Brackwede. Aufgrund der Spielstrke an den Nachbartischen hatten wir sicherlich nicht die grte Aufmerksamkeit, was wir aber zumindest mit unserer Trikotfarbe wieder wett gemacht haben. Dieses knallige Orange ist einfach klasse!

Nach der netten Begrung durch Mannschaftsfhrer Ralf "Ratze" Pohlmann berreichte man uns einige TuS Brake-Devotionalien, wie Wimpel, Schal und sechs Bierkrge - letztere leider leer, aber wir wollten ja schlielich erst noch gewinnen!

Mit den Doppeln ging es fr uns gleich gut los. Maik und Philipp konnten sich ebenso wie Dirk und Daniel durchsetzen, Bernd und Ich hingegen scheiterten knapp. Hier schien auf jeden Fall etwas mglich zu sein, dachte ich mir noch, als wir Zeuge wurden, wie Maik und Philipp im oberen Paarkreuz demontiert wurden. Hoppla, na dann mal in der Mitte punkten! Bernd startete im ersten Satz furios, ging dann 1:3 unter. Ich lag mit 2:1 gut im Rennen, verlor aber nach einer Verletzungs-Auszeit (nein, mein Name ist nicht Enrico) vllig den Faden und verlor verdient. Auch Daniel musste seinem Gegner gratulieren, lediglich Dirk arbeitete an unserer ATV-Ehre und lie dem jungen Braker keine Chance.

Spielstand: 6:3 fr Brake. Das hatten wir uns aber anders vorgestellt. Zwischenzeitlich wurden immer wieder Bundesliga-Ergebnisse durchgegeben. Super, Schalke fhrte gegen Nrnberg, Arminia Bielefeld also gerettet - gut fr die Stimmung. Fr Maik interessierte natrlich nur der Spielstand bei Werder Bremen und Bernd freute sich ber die vielen Tore des HSV. Schwierig, jetzt die Konzentration wieder auf die Platte zu fokussieren, zudem das heftige Getse und die Vlkerwanderung in der Halle die Sache nicht leichter machten.

Weiter ging es mit dem zweiten Durchgang. Philipp gegen die Braker Nr. 1 ... klack, klack, klack ... 0:3 ... Ratze, du bist einfach zu gut! Maik zeigte dann endlich was in ihm steckt und kmpfte die unangenehme Noppe des Braker Neuzugangs nieder. Geht doch! Leider konnte unsere Mitte nicht nachziehen, um vielleicht die Wende zu schaffen: beide Punkte weg und somit Endstand 9:4. Absolut verdient, da kann es keine Diskussionen geben. Leider konnten die letzten zwei Spiele von Dirk und Daniel nicht anstndig zu Ende gebracht werden, da der strenge Zeitplan mittlerweile etwas aus den Fugen geraten war und in der Halle schon wilde Umbaumanahmen begonnen wurden. Unschn, aber dieses Jubilum war fr die Braker Abteilung eine ganz groe Sache, da muss man einfach Verstndnis fr haben. Man hat sich dafr auch spter entschuldigt, also Schwamm drber.

Jetzt konnte es endlich zum gemtlichen Teil des Abends bergehen. Nach vielen Ansprachen und Ehrungen wurde das kalte Buffet erffnet. Hunger hatten wir reichlich, Durst sowieso, und so bogen sich unsere Teller vor leckeren Speisen und unsere Glser fllten sich fast wie von selbst immer wieder mit frischem Gerstensaft. Ja, genauso wie das klingt war es auch - gttlich. Man muss sich das einmal vorstellen: alles war fr jeden kostenlos, Zigarren inklusive! Ich finde das unglaublich.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann geklnt, getrunken, getanzt, Zigarre geraucht, sich verbrdert, Rckspiele verabredet, sich umarmt und was wei ich noch alles ... eben all das, was so einen Abend unvergesslich macht. Ich konnte mir natrlich keine Ble geben und musste als Letzter zusammen mit meinem Freund Roland bis 8 Uhr morgens die Stellung gehalten. Dann ging auch bei mir nichts mehr und ich verzog mich zufrieden und vllig betrunken fr zwei Stunden in meinen Schlafsack. An dieser Stelle ein groes Kompliment an unsere Hamburger Jungs, die trotz der Unmengen an Alkohol alle so gut durchgehalten haben.

Sonntagmorgen, 10 Uhr: es kam wieder Leben in die Halle. Im "Time-Out" wurde eifrig das Frhstcksbuffet vorbereitet. Mir war schlecht. Ich wei nicht, ob das Trinken oder das Glas Bratheringe, welches ich drei Stunden zuvor noch verschlungen hatte, daran schuld war. Ist auch egal, ein Kaffee war jetzt Gold wert und so lieen wir es uns bei einem wunderbaren Frhstck noch einmal gut gehen. Viele Braker waren gekommen und wir wurden groartig, geradezu mtterlich umsorgt.

Nun wurde es Zeit sich zu verabschieden. Netterweise chauffierte man uns zum Bahnhof, so dass wir die schweren Taschen nicht schleppen mussten. Um 12:15 Uhr dann Abfahrt ab Brake und nach wiederum dreieinhalb Stunden Schleichfahrt endete unser kleines Abenteuer mit der Ankunft in Hamburg.

Ich hoffe, ich konnte den Spa, den diese Aktion gemacht hat, einigermaen rberbringen. Ich fand es sensationell! Zuerst einmal vielen Dank an meine Truppe: Maik, Philipp, Bernd, Dirk und Daniel. Danke fr Eure Zuverlssigkeit, Lockerheit und Trinkfestigkeit. Das hat Spa gemacht mit Euch! Vielen Dank natrlich auch an den TuS Brake: Ratze & Gabi, Andy & Sabine, Jupp & Barbara, Andreas & Barbara, Roland & Conni, Volker & Elke, ... ich kann nicht alle nennen, es wrde den Rahmen sprengen. Eure Gastfreundschaft war groartig und ich hoffe, dass wir etwas davon bei einem Rckspiel in Hamburg, welches es mit Sicherheit irgendwann geben wird, zurckzahlen knnen!

Bis zum nchsten Mal!

... und hier geht es zur Bildergalerie:
     
  Die Zweite schafft den Einzug ins Pokal-Viertelfinale
verffentlicht von Jan am Montag, den 12.05.2008
     
 
Unser Gegner war der TSV Hohenhorst 2. aus der 4. Kreisliga. Dies bedeutete jeden Satz mit 0:5 beginnen. Was fr eine Brde.

Bernd und Holger bereiteten sich schon im Training darauf vor, indem sie schwcheren Spielern fnf Punkte vorgaben. Bernd kam danach zu dem Schlu, auf jeden Fall selbst den ersten Aufschlag zu machen. Dies erhht die Chance auf ein 1:5, statt gleich schon 0:6 hinten zu liegen. Auf der Hinfahrt wurden dann noch weitere Taktiken bis ins Detail diskutiert. Also, wenn eins klar ist, jeder war auf dieses Spiel bestens eingestellt.

Selten zuvor haben wir uns so konzentriert eingespielt und als die Doppel begannen, war die Konzentration vom ersten Ball an zu spren. Ich auf der Bank bekam schon das Kribbeln und fhlte mich wie bei einem Spielstand von 5:5, dabei war noch nicht ein einziger Satz beendet. Doch Dirk und Rainer erspielten ein klares 3:0 und Holger und ich gingen an die Platte, als Bernd und Piwi mit 2:1 in ihren Spielen vorne lagen. Am Ende hatten wir alle drei Doppel gewonnen und ich wurde etwas ruhiger.

Bei den Eingangseinzeln wurde mir allerdings kurz mal mulmig, da sowohl Rainer als auch Bernd in den fnften Satz gehen mussten. Zum Glck gewannen Bernd zu Neun und Rainer zu Zehn. Jetzt stand es 5:0, htte aber mit etwas Pech eben 3:2 stehen knnen.

Als jetzt Piwi sein Spiel nach groem Kampf, mit zwei Stzen, die in die Verlngerung gingen, abgab, waren alle wesentlich entspannter, als wenn wir gerade den Ausgleich kassiert htten.

Als Dirk und ich dann mit jeweils 3:0 unsere Spiele nach Hause brachten, war im Grunde die Messe gelesen, aber keiner wollte sich jetzt zurcklehnen. Wir sagten uns gegenseitig: "Achtung, wir sind noch nicht durch". So nach dem Motto: Das Spiel hat 90 Min. und erst wenn der Schiri abpfeift, haben wir gewonnen. Also wurde weiter gecoached, sowie laut und oft angefeuert. Und das war genau richtig so.

Holger musste sich in seinem Spiel gegen einen starken Werner Lder geschlagen geben. Leider merkte er zu spt, dass er von Anfang an htte agressiver und mit mehr Risiko spielen sollen.

Was solls, Rainer und Bernd brachten uns die nchsten zwei Punkte und damit den Sieg. Dirk hatte parallel gespielt und hatte noch vor Bernd gewonnen und so htte uns sptestens dieses Spiel zum verdienten Sieg gebracht.

9:2 Spiele und 29:15 Stze waren die nackten Zahlen am Ende dieses Pokalabends. Ich bin stolz, hier teil haben zu knnen, weil es einfach vom Anfang bis zum Ende eine konzentrierte Mannschaftsleistung war. Wir waren zu jedem Zeitpunkt positiv und voller Willen. Diese Mannschaft an diesem Abend war das, was man zu recht ein Team nennen darf. Wenn wir so weitermachen, haben wir gute Chancen, am Ende den Pott in die Hhe zu halten.

Das nchste Spiel ist am 23.05. in der Museumsstrae (endlich ein Heimspiel) gegen SV Curslack I. Ihr seid alle eingeladen zu kommen und mit uns diesen Abend zu erleben.
     
  Zweite Herren: Wir sind Meister!
verffentlicht von Bernd am Samstag, den 26.04.2008
     
 
Zum letzten Punktspiel dieser Saison reisten wir gestern nach Schnelsen, um gegen Germanias 4. Herren die 2:9-Schmach aus dem Hinspiel wettzumachen und durch ein gutes Ergebnis vielleicht doch noch die Meisterschale zu erringen.

Es begann mit einer freundlichen Begrung des Schnelsener Mannschaftsfhrers, der uns (zu recht) als "Creme de la Creme" bezeichnete. Germania wiederum trat nicht ganz in Bestbesetzung an, womit die Favoritenrolle wohl wieder klar an uns fiel. Das Spiel wre auch total langweilig gewesen, wre da nicht der Fall "Bernd Lampe: Ein Lustspiel in 3 Akten". Akt 1 begann im Doppel von Piwi und mir gegen den Hauptdarsteller mit seinem Partner Deutschmann; da gab es fr Piwi dann erstmal Physikunterricht a la Lampe. Seine Ballreiberei auf dem Schlger vor seinen Aufschlgen sorge nmlich fr elekrostatische Aufladung und somit irregulres Spiel. Ich werde nie Piwis Gesichtsausdruck nach dieser Belehrung vergessen. Ein Bild fr die Gtter. Dass wir diese Belehrung nicht mit der gebotenen Professionalitt hingenommen haben - wie es sich wohl gehrt htte -, sondern uns vor Lachen kaum noch halten konnten, muss Herrn Lampe wohl ein wenig gestrt haben und es entwickelte sich eine hitzige Paarung mit Sieg Altona. Dirk und Rainer hatten an der Nebenplatte dagegen ein vergleichsweise ruhiges Spiel und konnten die 2:0 Fhrung herstellen. Holger und Vitalij taten sich schwer und es stand nach den Doppeln 2:1 fr uns.

Mein Spiel gegen Ernesto Dastschi war beidseitig mehr von Krampf als von Kampf geprgt, ging letztendlich aber in 5 Stzen gut aus. Rainer an der Nebenplatte konnte sich wieder ausruhen und kam zu einem ungefhrdeten 3:0. Piwi zeigte nach verlorenem ersten Satz, wie man gegen Abwehrspieler spielt und siegte so auch deutlich 3:1. Der zweite Akt mit dem Hauptdarsteller des gestrigen Abends war denkbar kurz. Noch bevor er den Mund aufmachen konnte, hatte Dirk ihn beraus deutlich von der Platte geputzt. Nicht ganz fein, einen Satz aus Respekt htte man dem alten Kmpfer auch gnnen knnen, um ihn bei Laune zu halten, aber Diplomatie und Mitgefhl ist Dirks Strke wohl nicht. Vitalijs Bewegungsknste glichen in seiner ersten Partie leider den meinen, und so reichte es nicht ganz, um seinen jungen, wilden Widersacher zu stellen. Holger hatte nach zwei souvern gewonnen Stzen dann Spass dran, mit seinem Gegner noch in den fnften Satz zu gehen, wie es Rainer gelegentlich gerne mal tut. Dann war er aber auch wieder zur Stelle und unsere Fhrung betrug nach der ersten Einzelrunde 7:2.

Rainers zweiter Gegner erkannte nach dem Spiel, dass er es vielleicht doch lieber mit Angeln versuchen sollte. Mach das nicht, Ernesto, Tischtennis-Hamburg braucht dich! Dann bekam ich meine Lehrstunde. Eindrucksvoll zeigte mein Gegner mir, was er in den letzten Jahren an Aufschlgen gelernt hat. Einige Anregungen werde ich dann wohl mal im Training ausprobieren. Im Spiel entgegenzusetzen hatte ich gestern jedenfalls nix. (Wenn ichs mir richtig berlege, ist Angeln eigentlich keine so schlechte Idee :->) Dirk verlor in der Folge etwas berraschend und am Ende unglcklich gegen Deutschmann. Nun lag es an Piwi uns mit einem Sieg rechtzeitig vor Kchenschluss ins Roth zu bringen und er traf auf unseren Hauptdarsteller. Der erste Teil dieses dritten und letzten Aktes ging dann wieder sehr schnell. Piwi wusste im Kampf Noppe gegen Noppe zu gut, was zu tun ist und erledigte sene Aufgabe mit einem eindrucksvollen 3:0. Doch das htte er lieber nicht tun sollen, denn nun blieb Herrn Lampe selbstverstndlich nix anderes brig, als - um seinen Abend zu retten - auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken, dass ein hier namentlich nicht genannt werden wollender Spieler des ATV nicht ordnungsgem in blau aufgelaufen war. Schade war nur, dass die eigentlich freundschaftliche Stimmung whrend des Spiels dadurch etwas kaputtgemacht wurde.

Anm. d. Red.: Herr Lampe hat sich inzwischen offenbar doch daran erinnert, dass wir alle in ATV-Trikots angetreten sind (wenngleich eines stark verfrbt war) und seine Anzeige zurckgezogen. Wenn ein Mensch, den ich als absolut sturkpfig und unverbesserlich eingestuft habe, dazu fhig ist, seine Ansichten doch noch zu ndern, zollt mir das immer einen gewissen Respekt ab. Ich werde jedenfalls meine Meinung ber ihn ndern und ihm im Falle einer weiteren Begegnung freundlich gesinnt gegenbertreten.

Als ich dann heute frh um 4h von unserer Siegesfeier nach Hause getorkelt kam und noch kurz den Rechner angemacht habe, um zu sehen wie die Anderen gespielt haben, las ich dann schon Holgers Mail: "Wir sind Meister!!!!!". Tatschlich, nicht mehr fr mglich gehalten, verloren unsere beiden Widersacher HEBC und Eidelstedt jeweils ihre Spiele und wir stehen erstmals in dieser Saison auf Platz eins. Saisonziel Nr. 2 ist somit auch erreicht und den Pokal holen wir auch noch!

Zum Abschluss der Saison mche ich dann hier noch ein paar Danksagungen platzieren. Der erste Dank geht an die erste Mannschaft, die personelle Sorgen in Kauf genommen haben, um der zweiten Mannschaft zum Aufstieg zu verhelfen. Am Ende kann man sagen: Alles richtig gemacht. Der Verein wchst: quantitativ, qualitativ und auch zwischenmenschlich. Ein weiterer Dank geht an Rainer, der in der Rckserie auf sein gutes Recht verzichtet hat, in der ersten zu spielen und sicher ein wichtiger Schlssel im System war. Last but not least mchte ich mich noch bei unseren treuen Fans bedanken, die ihre wertvollen Freitag Abende damit verbracht haben, um neuntklassiges Tischennis zu sehen. Ich kann nur sagen: Ohne euch htte es mir nur halb so viel Spass gemacht. Als Belohnung wirds nchstes Jahr immerhin achtklassig ;-)
     
  2. Herren verspielte mglicherweise die Meisterschaft
verffentlicht von Jan am Sonntag, den 20.04.2008
     
 
Die Vorzeichen standen folgerndermaen: fr uns ging es in diesem Spiel um die Tabellenfhrung, und fr unsere Gste von Germania V., um den Klassenerhalt. Wir mussten zwar ohne Piwi und Vitalij antreten, hatten aber trotzdem die Favoritenrolle.

Bevor es los gehen konnte, entstand erst mal ein wenig Chaos. Bernd fragte sich, wo denn Rainer ist. Ein Anruf erbrachte, dass Rainer noch zu Hause war. Er wusste nicht; ob wir ein Spiel haben und wartete auf Bernds Rckruf, der davon aber nichts wusste, weil er sein Handy in der Firma vergessen hatte.

Nun gut, Rainer machte sich sofort auf den Weg und sollte so gegen 20:00 Uhr zu uns stoen. Damit der Spielablauf nicht zu sehr gestrt wird, beschlossen wir unseren Jungster Jakub frs Doppel zu nominieren. Da der Spielbericht schon fertig ausgefllt war, wurde Rainer gestrichen und Jakub drber geschrieben. Danach stellten wir fest, dass Bernd und Jakub Doppel 1 waren und Jakub jedoch nicht bis zum Ende des Spiels bleiben konnte. Also, mit Pfeilen nach oben und unten, Doppel 1 gegen Doppel 2 getauscht. Bei der Begrung der Schnellsener war das Verlesen der Aufstellung schon eine Herausforderung. Zuerst wegen Cao Jun. und Cao Sen. dann beim Aufruf der vertauschten Doppel. Blo keinen Fehler machen war die Herausforderung dabei.

Diese ganze Unruhe, der Verlust unseres strksten Doppels durch Rainers Abwesenheit und das kannst du vergessen Doppel Jan & Jan, fhrten zu dem 0:3.

Nach Rainer, Bernds und Dirks ungefhrdeten Einzelsiegen hatten wir den Rckstand wettgemacht. Leider musste Holger gegen einen starken Malte Samsche einen seiner wenigen Spielverluste in dieser Serie hinnehmen. Jan M-E. brachte uns mit einem guten Spiel wieder auf Augenhhe mit den Schnellsenern, bevor Jan R. sang und klanglos 0:3 verlor und sich fast den Abend verdorb.

Das Spiel wogte hin und her und begann zu kippen als Holger sein zweites Spiel verlor und Jan M.-E. gleich nachlegte und es damit 6:8 stand. Danach lastete alle Verantwortung auf Jan R. und der hatte ja nach dem Doppel und seinem Einzel nicht gerade Selbstvertrauen getankt. Glck gehabt, Jan fand die Aggression und den Tunnelblick und hielt uns mit seinem 3:1 Sieg im Spiel.

Der Schlusspunkt war ein tolles Abschludoppel. Toll zum einen, weil schne Ballwechsel zu sehen waren und natrlich weil Dirk und Holger, durch einen Sahneauftritt gegen Malte Samsche und Cao, Thu Bao, mit 3:1, den Punkt zum 8:8 holten.

Fazit: Sieg und Tabellenfhrung vergeigt, aber ein Punktspielabend mit vielen Facetten und ein zum Ende schn Erkmpftes Unentschieden. Da htte es einen auch schlechter treffen knnen.

Unsere Erste hat an diesem Abend trotz Ersatz einen guten 9:4 Sieg hingelegt. Bemerkenswert war dabei der Einsatz von unserem Jungster Jakub, der zuerst mit Holger ein Doppel gewann und danach auch noch ein Einzel. Sein Erstes bei den Herren und dann noch in der 2. LL. Alle Achtung und Gratulation!
     
  Pokal: 2. Herren erreicht Achtelfinale
verffentlicht von Bernd am Samstag, den 12.04.2008
     
 
Rainer fasste es wohl am treffendsten zusammen: "Das Hrteste war die Anfahrt". Weil unser Busfahrer Dirk sich zu sehr auf seinen unfhigen Beifahrer verlassen und zustzlich vergessen hatte, dass eigentlich ein TomTom an Bord war, erreichten wir den Spielort bei Rellingens zweiter Herren just-in-time, gerade noch spt genug um live mitzuerleben, dass St. Pauli 3:1 in Wiesbaden gewonnen hat.

Mit Einspielzeit war dann nicht mehr viel und so trafen im ersten Doppel mein kleiner Kompagnion und ich unsere Topspins nur in Ausnahmefllen, was sich selbst gegen Kreisliga als unzureichend erwies. Unsere anderen beiden Paarungen Rainer/Dirk und Holger/Jan waren sich dann aber ihrer Verantwortung bewusst und stellten die 2:1 Fhrung nach Doppeln her.

Danach ging alles recht schnell. Mein Plan (Aufschlge und den Rest macht der liebe Gott) ging voll auf, Rainer kmpfte in einem waren Krimi den heissen Rellinger Youngster nieder. Piwi folgte mit gutem Spiel gegen Rellingens Antwort auf Bud Spencer und Dirk setzte sich im Duell der besten Techniker beider Teams durch. Holger spielte nach eigenen Angaben 'Sch...', es reichte aber trotzdem zum ungefhrdeten 3:0. Unserem Chef, Jan, war diesmal vorbehalten den Gastgebern ihren einzigen Einzelsieg zu schenken.

Nun war aus Piwis Ecke zu vernehmen, dass er mglichst bald in die Kneipe will, und den Gefallen wollten und sollten Rainer und ich ihm dann auch tun. Endstand 9:2.

Nur noch 4 Siege und wir haben endlich diesen verdammten Pokal in der Hand :-)
     
  Zweite Herren - Es ist vollbracht!
verffentlicht von Bernd am Samstag, den 05.04.2008
     
 
Erste Bezirksliga, wir kommen! Gestern abend trafen sich in der Museumsstrasse mit dem ATV und Eidelstedt die beiden besten Mannschaften der Rckrunde zum Spitzenspiel. Wie es sich gehrt, war die Halle ausverkauft von unseren fantastischen und unverzichtbaren Fans. Vor so einer Kulisse mag man sich nicht blamieren und versucht die peinliche 0:9-Schlappe aus dem Hinspiel ins rechte Licht zu rcken, also legten wir los wie die Feuerwehr. Unsere einzige echte Schwche in dieser Saison - die Doppel - enttuschten diesmal nicht und wir lagen ausnahmsweise nach den ersten drei Spielen mal vorne. 2:1. Im oberen Paarkreuz zerlegte Rainer Eidelstedts Nr. 2 nach Belieben. Bernd zeigte erstmals seit Jahren, dass er das Tischtennisspielen noch nicht ganz verlernt hat und besiegte Klassenprimus Patwardhan in drei ansehnlichen Stzen. Unser starkes mittleres Paarkreuz wollte da natrlich in nichts nachstehen; Dirk besiegte recht locker den hochgehandelten Kloft und anschliessend spielte Piwi mit einer hinreissenden Mischung aus Michael Pagel und Engelbert Hging Herrn Ptakowski schwindelig. Holger tat das, was ein guter Mannschaftsfhrers so macht und schenkte den durchaus sympathischen Eidelstedtern den Ehrenpunkt bevor Vitalij wieder ernst machte und den starken Schrder geradezu niedermetzelte. Spielstand bis dahin 7:2. Bei so einem Ergebnis spielt es sich dann auch gleich leichter und Rainer versaute Eidelstedts Nr. 1 vollends den Abend bevor Bernd dann den 9:2 Endstand herstellen konnte. Alles in allem eine sehr berzeugende Mannschaftsleistung, die Hoffnung fr die Zukunft aufkommen lsst.

Da zeitgleich unser einziger Verfolger, Wedel gegen Osdorf beide Punkte abgab ist uns der Aufstieg nun auch theoretisch nicht mehr zu nehmen und Saisonziel Nr. 1 ist erreicht. Aber wir wren nicht der ATV, wenn wir nicht so flexibel wren, die Saisonziele neu zu adjustieren: Meisterschaft und Pokalsieg!
     
  1. Herren macht Aufstieg fest
verffentlicht von Ralf am Sonntag, den 09.03.2008
     
 
Im Spitzenspiel der 2. Landesliga erkmpfte sich die erste Herren ein 8:8 beim BSV 19. Der Lohn fr diese groartige Mannschaftsleistung ist nichts geringeres als der Aufstieg. Drei Spieltage vor Saisonende ist es nun auch rechnerisch klar: 1. Landesliga, wir kommen!

Zum Spiel: Leider musste der ATV verletzungsbedingt auf Gnni und Rainer verzichten. Auf dem Papier eine herbe Schwchung, wenn man bedenkt, dass Gnni in der Rckserie erst zwei Spiele verloren hat, Rainer sogar noch ohne Niederlage da steht. Die Wahl der Ersatzspieler fiel auf Bernd und Piwi, was sich noch als echter Glcksgriff erweisen sollte. Oder wie man im Fuball sagt: der Trainer hatte mit den Einwechselungen ein Hndchen, aber dazu spter mehr.

Los ging es mit den Doppeln und prompt setzte es die kalte Dusche. Alle drei Doppel gingen knapp und zum Teil hchst unglcklich an den Gegner. Ganz bitter, haben doch zwei unserer Doppel jeweils im 5. Satz 9:7 bzw. 8:5 gefhrt. Statt dem mglichen 2:1 stand es nun 0:3, also genau das, was nicht passieren sollte, da nun Maik und Atze gegen das starke obere Paarkreuz des BSV in Zugzwang gerieten. Maik, mit einer (bis dato) makellosen 14:0 Bilanz unser ungeschlagener Spitzenspieler, verlor sein Spiel knapp. Atze war gegen seinen Gegner nicht wirklich mit den Gedanken am Tisch und verlor chancenlos 0:3. Neuer Spielstand: 0:5!

Okay, das war's also, Schlger einpacken und Tschss ... aber Moment, da war doch noch was! Erst kmpfte Mark, gegen seinen Ex-Verein bis in die Haarspitzen motiviert, seinen Gegner im fnften Satz nieder, anschlieend fertigte Ralf seinen in jeder Hinsicht unangenehmen Widersacher 4:1 ab. Bernd und Piwi lieen im unteren Paarkreuz nichts anbrennen und auf einmal stand es nur noch 4:5.

"Da geht wieder was" war von der ATV-Bank zu hren, und tatschlich: Atze spielte pltzlich wie ausgewechselt und wischte die bis dahin ungeschlagene Nr.1 des Gegners von der Platte. Maik und Ralf mussten sich zwar nach hartem Kampf geschlagen geben, dafr gewann Mark dann wieder in einem unfassbaren Psychokrieg, der von beiderseitigem Trash-Talk gezeichnet war. Dazu ein Wort zu Herrn Korkmaz: die Androhung von Schlgen ist an sich schon daneben, bei Morddrohungen hrt der Spa aber definitiv auf. Im Eifer des Gefechts wird so vieles gesagt, gehen wir also davon aus, dass es nicht so gemeint war. War bestimmt hart fr ihn beide Spiele ohne Chance zu sein, also Schwamm drber.

Neuer Zwischenstand 6:7. Nun wieder unser Filetstck, das untere Paarkreuz. Bernd zeigte mit kompromisslosem Offensivspiel dem Gegner seine Grenzen auf, Piwi lie am Nebentisch die Noppe unbarmherzig kreisen und agierte wie ein Schweizer Uhrwerk. Resultat: zwei Punkte fr den ATV zum 8:7! Mit der erstmaligen Fhrung und dem sicheren Unentschieden im Rcken ging es in das Schlussdoppel. Leider war das BSVer Spitzenduo eine Nummer zu gro fr Atze und Ralf, deren Motor in dieser Partie einfach nicht richtig in die Gnge kam. Endstand 8:8. Schade, ein Sieg wre das Sahnehubchen auf eine groe kmpferische Leistung der gesamten Mannschaft gewesen. Dennoch kann man mit dem Punkt, besonders nach diesem Spielverlauf, mehr als zufrieden sein.

Ein riesen Kompliment und ein ebenso groes Dankeschn an unsere Ersatzspieler Bernd und Piwi. Vier Punkte im unteren Paarkreuz waren letztendlich der Garant fr den Erfolg. Einstellung und Kampf waren Vorbildlich und beweist, dass wir durchaus in der Lage sind auch mal den Ausfall des ein oder anderen Leistungstrgers zu kompensieren. Eine Qualitt von hinten heraus, die uns in der kommenden Spielklasse noch von Vorteil sein wird: die heit nmlich 1. Landesliga!!!
     
  Zweite Herren: Ohne Zwei - zu Drei gegen ETV
verffentlicht von Bernd am Mittwoch, den 05.03.2008
     
 
Nach den Pflichtsiegen der letzten Wochen gegen Niendorf, Osdorf und Ottensen folgte gestern Abend gegen den Tabellenletzten ETV ein problemloser 9:3-Erfolg. Ohne die Vollprofis Rainer und Piwi traten wir mehr oder weniger vollmotiviert in der Bundestrasse 96 an und liessen von Beginn an keinerlei Zweifel am zu erwartenden Sieg aufkommen. Selbst unsere bisherige Schwche - die Doppel - machte diesmal jeweils keinerlei Probleme. 3:0. Lediglich das obere Paarkreuz lief nicht zur absoluten Topform auf. Bernd und Dirk verloren jeweils gegen ETVs Superstar Fink und Dirk sein zweites Einzel - wohl mehr aus Mitleid mit dem Gegner - gegen Poppenberg. Im mittleren Paarkreuz besttigte Holger dann seine derzeitige berform und Vitalij vernaschte mit Wolfgang Schunk den nchsten alten Hasen nach Belieben. Auch unsere beiden Ersatzleute Jan und Sebastian spielten gross auf und der Sieg war perfekt.
Nun erwartet uns im nchsten Spiel mit Eidelstedt ein ganz harter Brocken, aber wer unsere Mannschaft in der Rckrunde hat spielen sehen, wird wissen, dass auch die sich ganz warm anziehen mssen, wollen sie nicht gedemtigt werden. Ein Sieg in diesem Spiel drfte uns aller Wahrscheinlichkeit nach auch reichen, um das Saisonziel perfekt zu machen. Aufstieg!
     
  Erste Herren: Aufstiegsplatz zementiert!
verffentlicht von Ralf am Sonntag, den 02.03.2008
     
 
9:1 lautet das Ergebnis einer langweiligen Partie gegen die dritte Mannschaft des Rissener SV. Langweilig deshalb, weil der Gegner ohne sein oberes Paarkreuz nicht den Hauch einer Chance hatte und alle Spiele mehr oder weniger im Schongang fr den ATV gewonnen werden konnten. 8 magere Stze gab es am Ende fr die Truppe aus Rissen zu holen, und wie man nach dem Match hrte, hatten sie auch nicht viel mehr erwartet. Schon merkwrdig, war es doch genau diese Mannschaft, die uns im Hinspiel mit 9:7 bezwungen hat und noch bis vor zwei Spieltagen als heisser Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Das ist nun Schnee von gestern ...

Bleibt noch zu erwhnen, dass auch der ATV 1 mit zwei Ersatzspielern angetreten ist: Dirk Schlotzhauer (2. Herren) mit gewohnt starkem Auftritt, sowie Daniel Meyer (3. Herren) mit einer sehr ordentlichen Doppelleistung. Fr letzteren hat es dann im Einzel leider nicht ganz gereicht, was dem Gegner wenigstens den Ehrenpunkt beschert hat. Vielen Dank fr Euren Einsatz!

In der Tabelle bedeutet dieser Sieg nun ganze sieben Punkte Abstand auf einen Nicht-Aufstiegsplatz bei vier verbleibenden Spielen. Man braucht kein Rechengenie zu sein um festzustellen, dass der Aufstieg beinahe unvermeidlich ist. Wir mssten alle Spiele verlieren, Wilhelmsburg und Wedel im Gegenzug alles gewinnen. Nun ja, nennen wir es beim Namen: wir sind durch! Dennoch gebietet es der faire Sportsgeist, auch in den verbleibenden Begegnungen auf Sieg zu spielen und alles zu geben. Leider sieht das die zweite Spitzenmannschaft in dieser Staffel, der BSV 19, wohl nicht so. Wie ist es sonst zu erklren, dass sie in eigener Halle das Spiel gegen Wilhelmsburg mit nur 5 Spielern 2:9 praktisch abschenken und damit den Aufstiegskampf anderer Mannschaften beeinflussen? Eine groe Unsportlichkeit gegenber Wedel, Bahrenfeld und Lurup, an deren Stelle ich jetzt stinksauer wre.
     
  Zweite Herren: Aufstiegsplatz erreicht!
verffentlicht von Bernd am Sonntag, den 10.2.2008
     
 
Was fr ein Spiel! Hitchcock htte es nicht besser inszenieren knnen. Die 2. Mannschaft ist angetreten, um gegen den Tabellenfhrer von HEBC wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg zu gewinnen. Dabei musste sie verzichten auf ihren Dauerbrenner Piwi, der durch den mindestens ebenso heien Jan vertreten wurde. Es begann nicht gut. Nach dem erwarteten Auftaktsieg des Doppels Rainer/Bernd verloren Dirk und Holger sowie Vitalij mit Jan gegen unangenehm zu spielende Paarungen des Gegners zum Zwischenstand von 1:2. Rainer und Bernd mussten nach jeweils hart umkmpften 5 Stzen die Segel streichen. Dirk konnte mit einem Arbeitssieg verkrzen, nach Holgers Niederlage gegen den 'Killer' von HEBC war der alte Abstand aber wieder hergestellt. Vitalij verlor nach sehr ansehnlichem Spiel, so dass die Verantwortung wieder mal an unserem Chef Jan hngenblieb, der diese Aufgabe aber auch souvern bewltigte. Nach Rainers zweiter usserst knappen Niederlage und einem Zwischenstand von 3:7 begann die Zeit vom ATV. Bernd setzte sich diesmal im 5. Satz durch, Dirk besiegte in brillanter Manier den Killer und Holger lie im Spiel gegen seinen Namensvettern kein Zweifel daran aufkommen, wer der bessere Holger ist. Im unteren Paarkreuz spielte Vitalij erfolgreich Plattenschach mit seinem Gegner und Jan siegte nach starker Leistung zum Stand zum 8:7 vor dem letzten Doppel, wo Rainer und Bernd dank unzhliger Netz- und Kantenblle aber leider den Krzeren zogen. Endstand 8:8. Es bleibt abzuwarten, was dieser Punkt am Ende bringt, zumindest mal ist ein Aufstiegsplatz erreicht und die Moral in der Truppe stimmt.
     
  Erste Herren: Tabellenfhrung verteidigt!
verffentlicht von Jan am Dienstag, den 25.9.2007
     
 
Bereits am Mittwoch ging es in Bestbesetzung zum Auswrtsspiel zum Bahrenfelder TV 1. Einige von uns hatten noch die letzte Begegnung und den bitteren Punktverlust (nach hoher Fhrung) im Hinterkopf, was uns wohl letztendlich den Aufstieg gekostet hat. Es galt also etwas gut zu machen, doch genau das Gegenteil trat ein: die ersten beiden Doppel gingen sang- und klanglos an den Gegner. 0:2, eine schallende Ohrfeige, die doch so einige Beunruhigung hervor rief. Jetzt blo nicht das dritte Doppel auch noch abgeben war der Tenor, aber auf Jens und Rainer war Verlass. 1:2 hie es also nach den Doppeln.

Offenbar zeigte dieser Warnschuss gehrig Wirkung, denn anschliessend wurde kein einziges Einzel verloren und Bahrenfeld mit 2:9 aus der Halle gefegt.

Bilanz nach drei Spielen: 6:0 Punkte, 27:3 Spiele, Tabellenfhrung.

Hrt sich riesig an, dennoch lsst sich nicht einschtzen, wo wir wirklich stehen. Ist die Staffel schwach? Mglicherweise ja, dass wir aber mit Lurup, Schnelsen, BSV und Wedel (zurckgezogener Aufsteiger) quasi vier Mannschaften aus der 1. Landesliga in der Staffel haben spricht eine andere Sprache. Zudem wird Jens Reimer, Leistungstrger im mittleren Paarkreuz, die Truppe nach dem nchsten Spiel wegen Umzug definitiv verlassen. Ein herber Verlust, den es erst noch zu kompensieren gilt.

Bei allem Selbstvertrauen und Glaube an die Leistung der Mannschaft – ich mchte nur vor aufkeimender berheblichkeit warnen. Die schweren Gegner kommen erst noch und dann wird sich zeigen, wie stark wir wirklich sind.

P.S.: Ein Wort noch zu der Bahrenfelder Halle: das muss man selbst erlebt haben, man knnte auch besser Hhnerstall dazu sagen. Drei Platten finden gerade so eben darin Platz. Zum Duschen geht es, das Handtuch um die Hften geschlungen, durch die Turnhalle(!) in den Keller. Dort warten dann zwei Duschen inkl. Duschvorhang - da fhlt man sich doch fast wie Zuhause! Nun ja, wen kmmert es, wir haben gewonnen.

Autor: Ralf Pankoke
     
  Die Erste Herren setzt ihren Siegszug fort
verffentlicht von Jan am Dienstag, den 18.9.2007
     
 
Nachdem das erste Punktspiel, gegen einen zu gegebener maen geschwchten Angstgegner Wedel, klar mit 9:1 gewonnen wurde, folgte jetzt ein 9:0 gegen die Erste der SPVGG Blankenese. Auch hier mu man darauf hinweisen, dass die SPVGG keine wirkliche Gefahr darstellten, da ihr Aufstieg nach eigenen Bekunden eher ein Betriebsunfall war. Viel mehr, als das wie immer gute Stimmung im Team herrschte, lsst sich dann auch nicht mehr sagen.

Also klare Tabellenfhrung mit Blick das kommende Punktspiel gegen den Bahrenfelder TV.
Diese Partie ist insofern interessant, als das BTV ganz berraschend eine direkter Verfolger ist.
     
  Die Zweite macht ihre ersten Punkte gegen SPVGG Blankenese II.
verffentlicht von Jan am Dienstag, den 18.9.2007
     
 
Wir traten leicht Ersatzgeschwcht an, da Bernd ja im Urlaub weilte. Dies zusammen mit Rainer, der wiederum der Ersten fehlte. Dies fhrte dazu, dass Dirk sowohl fr uns als auch fr die Erste spielen sollten.

Bei den Eingangsdoppeln zeigte sich mal wieder unsere alte Schwche. Piwi und Dirk gewannen ihr Doppel einigermaen klar und Jan M-E. und Vitalij verloren im fnften Satz nachdem sie eine 0:2 Satzrckstand aufgeholt hatten. Super-Mist! Holger und ich kamen gar nicht erst ins Spiel und vergeigten sang und klanglos 0:3.

Naja, was man in den Doppeln nicht hin bekommt, mu man dann eben im Einzel regeln. Nachdem Dirk auch noch sein Doppel bei unserer Ersten mit Erfolg abgeschlossen hatte, ging er mit Schweiperlen auf der Stirn zu seinem ersten Einzel. Anfang sah es nach einer klaren Sache aus. Angabe und Vorhand oder Rckhand Angriffsball, Schu und fertig. Im zweiten Satz wurde es dann enger, doch auch den konnte er noch mit 11:09 fr sich entscheiden. Im Dritten verlor er dann zu 9 bevor er dann mit 11:07 den Sack zu machte. Was ich nicht wusste war, dass in dem Spiel kurz vor einem Krampf stand. Na, dass kann ja noch heiter werden, dachte ich. Doch am Ende waren meine Sorgen umsonst. Der einzig der noch ein Spiel abgab war Jan M.-E., was er aber durch den Gewinn seines zweiten Einzel wieder wett machte.

In diesem Spiel gab es 8 mal vier Stze, zwei mal drei Stze und nur zwei mal fnf Stze, die aber von uns gewonnen wurden. Jan M.-E. hatte dabei das engste Spiel mit zu 12 im fnften. Damit war das 9:3 eingettet und wir konnten mit der Ersten zum Feiern ins Feuerstein.
     
  ATV 1. Herren trifft auf seinen Angstgegner Wedeler TSV 1.
verffentlicht von Jan am Dienstag, den 11.9.2007
     
 
Sollten meine Informationen richtig sein, dann hat unserer Erste in letzten Jahren gegen die Wedeler immer den Krzeren gezogen.

An diesem Abend gab es dann den Befreiungsschlag. Das war auch deshalb ganz gut, da damit nicht alle ATV-Teams an diesem Abend gegen Wedel den Verlierer markierten.

Das deutliche 9:1 war genau das richtige Ergebnis, um in diese Saison zu starten. Damit steht die Mannschaft nach dem ersten Spieltag auf Platz 1 und alle hoffen auf einen Start-Ziel-Sieg. Sollte es am Ende Platz zwei oder drei sein, wre das natrlich auch vollkommen in Ordnung. Zielsetzung ist also der in der letzten Saison verpasste Aufstieg. Sollten alle gesund bleiben und auch sonstiges Pech fern bleiben, ist dies Vorgabe alle mal realistisch.

Ach so, man knnte das Ergebnis auch umtaufen in 9 zu Gnni.
     
  ATV 2. Herren zu Gast bei der Dritten des Wedeler TSV
verffentlicht von Jan am Dienstag, den 11.9.2007
     
 
Eine Spiel ohne besonderes Feuer, wie mir berichtet wurde. Naja, so was gibt es ja dann und wann mal.

Nach dem schon unglcklichen Beginn von 1:2 Doppel ist es das gesamte Spiel nicht gelungen den Ausgleich zu erreichen.

In allen drei folgenden Paarkreuzspielen, wurden die Punkte gleichmig verteilt. Damit stand es also nach dem ersten Durchgang 4:5 fr Wedel. Zu dem Zeitpunkt war also noch alles drin um dieses Spiel noch zu ATV-Gunsten zu entscheiden.

Danach kam mit den drei aufeinander verlorenen Spielen von Bernd, Dirk und Piwi, der Tiefpunkt des Spiels und man lag hoffnungslos mit 4:8 im Rckstand.

Jan konnte die Talfahrt mit seinem Spielgewinn kurzzeitig bremsen, bevor Holger mit seinem Spielverlust das 5:9 Endspielergebnis besiegelte.

Das war sicherlich nicht der glcklichste Saisonauftakt, aber die Saison ist noch lang und wird sicherlich von den Ergebnissen her, als auch aus emotionaler Sicht, ein manches mal positiver gestaltet werden knnen.
     
  1. Damen SG Farmsen-Bramfeld
verffentlicht von Alexandra am Dienstag, den 11.09.2007
     
 
Schreib doch mal einen Spielbericht zu eurem 1. Punktspiel.... sagt Jan, und das hrt sich auch erstmal relativ einfach an. Schlielich ist es ja schon ein Ereignis, dass der ATV nach all den Jahren endlich wieder eine Damenmannschaft aufstellen kann. Jetzt, ein paar Tage spter, sieht das allerdings schon ganz anders aus. Zumal dieses Spiel sicher nicht zu meinen persnlichen sportlichen Glanzleistungen zhlt. Da wird schnell der Mantel des Vergessens ausgebreitet.

Aber das sind Einzelschicksale im Groen und Ganzen haben sich die Mdels sehr gut geschlagen.

Die Mdels, das sind Sonja, Sarah, Sina und ich da kann man bei der Ansage der Namen vor lauter S schnell mal durcheinander kommen. Aber das wird schon...

Sonja und Sarah unser eingespieltes Ex-Mdchen-Doppel startete gleich mit einem hoffnungsvollen 3:0 nach Stzen. Um dem Gegner eine faire Chance zu lassen, glichen wir diesen kleinen Vorsprung durch eine ebenso eindeutige 0:3 Niederlage mit dem zweiten Doppel jedoch schnell wieder aus.

Souvern brachte uns Sonja die Fhrung zu einem 2:1 zurck. Nichts anderes hatten wir erwartet, ist unser jngstes Team-Mitglied doch gleichzeitig unsere heimliche Punkte-Versicherung.

Zeitgleich sah ich am Nebentisch schon deutlich schlechter aus. Meine Gegnerin hatte sich zwar von einem 3-fachen Bruch ihres rechten Fues noch nicht wieder ganz erholt, doch das nderte herzlich wenig. Ich hatte ihrem Anti und ihrer langjhrigen Spielerfahrung einfach nichts entgegenzusetzen.

Das nchste Spiel konnte Sarah fr sich entscheiden, was mich ganz besonders gefreut hat, da sie aufgrund Trainingsmangel und Jobstress von ihrer Bestform eigentlich noch weit entfernt ist.

Sina hatte da leider weniger Glck und musste sich mit einem 1:3 geschlagen geben.

Der Rest ist schnell erzhlt: Sonja holte ihren zweiten Einzel-Punkt. Ich verdaddelte leider mein nchstes Einzel aus Grnden, die mir bis heute unklar sind und auch Sarah und Sina konnten keinen Blumentopf mehr gewinnen, wobei es bei Sarah zwischendurch immer wieder sehr gut aussah.

Das letzte Doppel entschied schlielich nur noch ber die Hhe der Niederlage und da die Gegner aufgrund besagter Fu-Verletzung schlielich aufgeben mussten, beendeten wir die Partie mit einem 5:7.

Fazit: Fr den Anfang nicht schlecht, aber da geht noch was. Und: Wenn wir fr Sina und mich noch einen Mental-Trainer finden, ist bestimmt auch mal ein Sieg drin.